{"id":45,"date":"2025-11-25T14:42:06","date_gmt":"2025-11-25T13:42:06","guid":{"rendered":"https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/?p=45"},"modified":"2025-11-25T15:53:27","modified_gmt":"2025-11-25T14:53:27","slug":"william-kentridge-more-sweetly-play-the-dance","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/2025\/11\/25\/william-kentridge-more-sweetly-play-the-dance\/","title":{"rendered":"William Kentridge: More Sweetly Play The Dance"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"538\" src=\"https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/11\/image-1024x538.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-47\" srcset=\"https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/11\/image-1024x538.png 1024w, https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/11\/image-300x158.png 300w, https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/11\/image-768x403.png 768w, https:\/\/kant-bloggt.de\/kunst-am-kant\/wp-content\/uploads\/sites\/8\/2025\/11\/image.png 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"font-size:9px\"><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong>I am only an artist, my job is to make drawings not to make sense.&#8220;<\/strong> &#8211; William Kentridge<\/p>\n\n\n\n<p>Dies ist ein Zitat von William Kentridge. Der s\u00fcdafrikanische K\u00fcnstler begeistert weltweit mit seiner Aktionskunst. Sein ber\u00fchmtestes Werk &#8222;More Sweetly Play The Dance&#8220;, welches 2015 entstand, brauchte um die 40 Leute, welche entlang einer belichteten Leinwand laufen und verschiedenste Dinge tragen bzw.  Bewegungen machen. Oft werden Schablonen verwendet, um Gesichter oder Gegenst\u00e4nde darzustellen. Es ist Lauf der Geschichte, sind politische Umbr\u00fcche und religi\u00f6se Prozessionen. Manche Quellen beschreiben die Aktion als einen &#8222;Totentanz&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<details class=\"wp-block-details is-layout-flow wp-block-details-is-layout-flow\"><summary>More Sweetly Play The Dance &#8211; Youtube Video   <\/summary>\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"More Sweetly Play The Dance -  William Kentridge - in entirety - Arles\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/pA7uob5PIPw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n<\/details>\n\n\n\n<p class=\"has-large-font-size\"><strong>Der Lauf durch die Zeit- Unser<\/strong> <strong>Kommentar<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dunkelheit, Leid, Menschen&#8230;. Diese Komponenten sind vermutlich die ersten, die den Betrachtern ins Auge fallen. Getragen von einer dunklen \u00c4sthetik werden die Zuschauer durch eine Reise durch die Zeit begleitet. Silhouetten laufen langsam, fast schon schlafend, entlang der Leinwand. Die Emotionen bleiben nicht sichtbar. Das einzig sichtbare bleibt eine einzelne Person, welche die Horde der Menschen anf\u00fchrt. Doch es wirkt nicht wirklich wie ein Anf\u00fchrer. Eher wie ein Besitzer, eine au\u00dfenstehende Person.<\/p>\n\n\n\n<p>Geht man die Geschichte der Menschheit durch, fallen uns sofort mehrere Beispiele von extremen Machtverh\u00e4ltnissen und Menschenverachtung ein. Sei es der Sklavenhandel vor hunderten von Jahren oder der Holocaust vor gerade einmal rund 80 Jahren. Man k\u00f6nnte meinen, egal in welcher Zeit wir leben, soziale Ungleichheit ist immer ein Thema. Deutlich wird das durch den nicht zu endenden Lauf durch die Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Aktionskunst von Kentridge bleibt sofort im Ged\u00e4chtnis. Doch welche Funktion haben die Zuschauer im Publikum? Still sitzen sie da, nichts sagend, unt\u00e4tige Beobachter des Geschehens. Es \u00f6ffnet uns die Augen. Warum tun wir nichts, obwohl so viel direkt vor unseren Augen passiert? Sieht man Kentridges Werk also aus dieser Sicht, ist es vor allem ein gesellschaftskritisches Meisterwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend soll dieses Kunstwerk vor allem ein Appel an uns sein. Unrecht und Leid waren immer schon Teil der Menschheit und sind es auch leider jetzt noch. Dennoch liegt es in unserer Hand, wie wir darauf reagieren, wie wir handeln. Also sollten wir am besten die Augen offen halten und nicht erneut zum stillen Zuschauer werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.theparisreview.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/kentridge-more-sweetly-play-the-dance-b5.jpg\">https:\/\/www.theparisreview.org\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/10\/kentridge-more-sweetly-play-the-dance-b5.jpg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>youtube.com\/watch?v=pAuob5PIPw<\/p>\n\n\n\n<p>Meta, Alexandra, Milan<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;I am only an artist, my job is to make drawings not to make sense.&#8220; &#8211; William Kentridge Dies ist ein Zitat von William Kentridge. Der s\u00fcdafrikanische K\u00fcnstler begeistert weltweit mit seiner Aktionskunst. 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